China will vom Zollkonflikt betroffenen Unternehmen helfen

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Peking (Reuters) - China will die am stärksten unter den Folgen der hohen US-Zölle leidenden Unternehmen und Arbeitnehmer unterstützen.

"Wir werden uns bemühen, die Beschäftigung, die Unternehmen, die Märkte und die Erwartungen zu stabilisieren", zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag das Politbüro, das oberste Entscheidungsgremium der regierenden Kommunistischen Partei. Auf die schnellen Veränderungen im externen Umfeld werde man reagieren.

"Es sollten mehrere Maßnahmen ergriffen werden, um Unternehmen in Schwierigkeiten zu helfen", berichtete Xinhua. Konkret soll der Anteil der Mittel aus der Arbeitslosenversicherung erhöht werden, die an Unternehmen zurückgezahlt werden können, die stark von den Zöllen betroffen sind. Auch würden die Zinsen und der Mindestreservesatz der Banken "rechtzeitig" gesenkt. Zudem solle der Konsum von Dienstleistungen stark ausgebaut werden.

US-Präsident Donald Trump hatte den Handelskrieg mit hohen Zöllen auf chinesischen Waren von bis zu 145 Prozent losgetreten, ist mittlerweile aber teilweise zurückgerudert. Die Volksrepublik hat darauf mit Vergeltungszöllen reagiert. Der Internationale Währungsfonds (IWF) befürchtet negative Folgen für den Welthandel durch den Zollkonflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt.

(Bericht von Kevin Yao, Ellen Zhang, Liz Lee, Marius Zaharia, geschrieben von Rene Wagner, redigiert von Sabine Ehrhardt - Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com)

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