OTS: Hiscox / Umfrage zu gewerblich vermieteten Ferienimmobilien / Viele ...
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Umfrage zu gewerblich vermieteten Ferienimmobilien / Viele hochwertige Domizile - aber mit mangelndem Versicherungsschutz (FOTO) München (ots) - Aktuelle Studie von Hiscox: Ausschließlich vermietete Ferienimmobilien bieten mehrheitlich große Wohnflächen und hochwertige Ausstattung / Mehrheit der Risiken sind aber oft nur unzureichend versichert / Versicherungslücken werden geschlossen durch neue Lösung "Mundial Commercial by Hiscox" Ferienimmobilien erfreuen sich wachsender Beliebtheit - und werden immer häufiger auch gezielt erworben, um sie zu vermieten, da damit eine attraktive Einkommensquelle geschaffen werden kann. Jedoch birgt das gewerbliche Vermieten auch zahlreiche Risiken für Eigentümerinnen und Eigentümer, die von Schäden durch Mieterinnen und Mieter über Vandalismus, Elementarschäden bis hin zu Mietausfällen reichen. Obwohl viele gewerblich genutzte Ferienobjekte hochwertig ausgestattet sind, sind diese häufig nicht ausreichend versichert. Denn auch wenn sich viele der Risiken bewusst sind, finden sie häufig keine geeignete Police. Dies sind einige zentrale Erkenntnisse, die aus der repräsentativen "Hiscox Ferienimmobilienumfrage 2025" hervorgehen. In deren Rahmen wurden deutsche sowie österreichische Eigentümerinnen und Eigentümern von Ferienimmobilien befragt, die gewerblich vermietet werden. Auf die bestehende Absicherungslücke hat Hiscox reagiert und eine maßgeschneiderte Versicherungslösung entwickelt, die auf Privatleute sowie kleine Firmen zugeschnitten ist, die Eigentümerinnen und Eigentümer ausschließlich zur Vermietung bestimmter Ferienimmobilien sind. Diese Police wird für insgesamt 20 europäische Länder angeboten. Umfrage: Feriendomizile verfügen oft über viel Fläche sowie hochwertige Ausstattung Die Ferienimmobilienumfrage brachte noch zahlreiche weitere interessante Erkenntnisse zu Tage, die ein präzises Bild der Situation und der Bedürfnisse der Eigentümerinnen und Eigentümer von Ferienwohnungen und -häusern zeichnet: Die populärsten Standorte der Ferienimmobilien sind die "Heimatländer" der Befragten, also Deutschland und Österreich. Im europäischen Ausland folgen auf der Beliebtheitsskala die Länder Spanien und Kroatien. Die meisten dieser Objekte verfügen über große Wohnflächen: Die Mehrheit (52 Prozent) verfügt über 81 bis 120 m² Fläche, in 22 Prozent der Fälle sind die Immobilien größer als 120 m², 3 Prozent sogar größer als 200 m². 43 Prozent von ihnen ist bis zu einem halben Jahr lang vermietet, 41 Prozent mehr als 6 Monate - das ganze Jahr über jedoch nur in 16 Prozent der Fälle. Die Mehrheit der Befragten (57 Prozent) besitzt lediglich eine Ferienimmobilie. 40 Prozent hingegen besitzen zwei bis fünf, drei Prozent sogar sechs oder mehr Ferienimmobilien. Eine gewerbliche Vermietung ist oft lukrativ: Während 45 Prozent der Befragten Mieteinnahmen bis 50.000 EUR pro Jahr angaben, nehmen rund 46 Prozent bis zu 300.000 EUR pro Jahr ein, 9 Prozent erwirtschaften sogar Einnahmen von über 300.000 EUR. Viele Eigentümerinnen und Eigentümer setzen auf eine hochwertige Ausstattung: 48 Prozent bieten ihren Mieterinnen und Mietern (Whirl-)Pools oder Saunen, 32 Prozent eine Garage mit E-Ladestation und 36 Prozent Fahrzeuge, wie z.B. E-Roller, Fahrräder oder Motorräder. Auch beim Mobiliar wird oft nicht gespart: 40 Prozent der Befragten haben ihre Mietobjekte mit hochwertigen Möbeln, 27 Prozent sogar mit Designermöbeln und weitere 27 Prozent mit wertvoller Kunst ausgestattet. Auch moderne Elektronik darf nicht fehlen: 43 Prozent der Feriendomizile verfügen über Unterhaltungselektronik (z.B. Surround Sound Systeme oder Spielekonsolen) und 39 Prozent haben ihre Immobilie mit einem Smart Home System ausgestattet. Eine Ausstattung mit Fußbodenheizung, Klimaanlage oder Kamin gehört mit 61 Prozent fast schon zum Standard. Begründete Sorgen vor Schäden - aber oft bleiben Eigentümerinnen und Eigentümer drauf sitzen Gewerblich vermietete Ferienimmobilien sind somit häufig wertvolle Vermögensobjekte, die jedoch einer Vielzahl an besonderen Risiken ausgesetzt sind - nicht zuletzt, weil sie nicht dauerhaft bewohnt sind und an oft wechselnde Dritte vermietet werden. Dessen sind sich auch die befragten Eigentümerinnen und Eigentümer bewusst - denn das zeigt auch ihre Schadenshistorie: Die allermeisten (87 Prozent) hatten bereits Schäden an ihrer Ferienimmobilie zu beklagen. Ursache Nr. 1 mit 44 Prozent sind Schäden durch Mieterinnen und Mieter. Häufigster Grund dafür war ein Versehen durch Mieterinnen und Mieter (52 Prozent). 20 Prozent der Schäden aber wurden durch Diebstahl und weitere 18 Prozent durch Vandalismus ausgelöst. Und in 67 Prozent der Fälle bleiben Eigentümerinnen und Eigentümer auf den Kosten sitzen: Bei 38 Prozent bestand entweder kein Versicherungsschutz oder aber die Versicherung übernahm die Schäden nicht. Viele kleinere Schäden, die durch Mieterinnen und Mieter verursacht werden, wurden von den Eigentümerinnen und Eigentümern freiwillig selbst getragen (30 Prozent) - wahrscheinlich, um Diskussionen mit Feriengästen zu vermeiden oder weil ein Nachweis nicht ohne weiteres möglich war. Bei je einem Drittel der Befragten kam es außerdem bereits zu Einbrüchen sowie Schäden durch Unwetter. Zu Absicherung gegen Einbrüche oder etwa durch einen Sturm aufgedrückte Fenster setzen viele auf technische Lösungen: Fast 60 Prozent verfügen über eine digitale Alarmanlage inklusive Kamera, die sich über eine App aufrufen lässt. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) haben eine extra Alarmanlage für Feuer und die Hälfte der Befragten hat Sensoren an Fenstern und Türen installiert, um jederzeit aus der Ferne zu prüfen, ob diese geschlossen sind. Absicherung trotz Risikobewusstsein oft mangelhaft Vergleicht man die zahlreichen Schäden mit dem tatsächlich bestehenden Versicherungsschutz, offenbart sich jedoch eine klaffende Lücke: Keine einzige der in der Studie abgefragten relevanten Versicherungsoptionen war von mehr als der Hälfte der Befragten abgeschlossen. Lediglich 46 Prozent haben eine Hausratversicherung, die Schäden an der Einrichtung abdeckt. 42 Prozent verfügen über eine Gebäudeversicherung, die etwa bei Schäden durch Feuer, Wasser oder Unwetter einspringt. Am häufigsten verbreitet ist noch die Vermieterhaftpflicht, die abdeckt, wenn jemand in der Ferienimmobilie bzw. auf dem dazugehörigen Grundstück zu Schaden kommt, beispielsweise wenn eine Mieterin oder ein Mieter durch unzureichende Beleuchtung einen Sturz erleidet. Aber auch diese haben weniger als die Hälfte der Eigentümerinnen und Eigentümer (47 Prozent) abgeschlossen. Eine weitere große Sorge der Befragten ist der Ausfall von Mieteinnahmen, z.B. durch langwierige Reparaturen oder Renovierungen, die kurzfristig etwa durch eine Überschwemmung nötig werden können. Die klare Mehrheit (59 Prozent) gab an, dass ihnen eigentlich eine Ertragsausfall-Versicherung wichtig wäre, jedoch haben nur 28 Prozent auch eine solche abgeschlossen. Neue Spezialpolice für gewerblich genutzte Ferienimmobilien schließt Absicherungslücke "Die Erkenntnisse unserer Umfrage zeigen sehr klar auf: Sehr viele der gewerblich genutzten Ferienimmobilien sind unzureichend oder überhaupt nicht abgesichert", erklärt Alica Weininger, Manager Underwriting Art & Private Clients bei Hiscox. "Es mangelt aber nicht nur an Wissen über notwendige Absicherungen, sondern auch an geeigneten Versicherungslösungen. Viele Befragte berichteten von der Schwierigkeit, passende Policen für ihre vermieteten Ferienimmobilien zu finden. Insbesondere die Notwendigkeit regelmäßiger Vor-Ort-Anwesenheiten der Versicherungsnehmer, die typischerweise Vorbedingung für einen Versicherungsschutz sind, stellt eine häufige Herausforderung dar. Mit unserer neuen Lösung Mundial Commercial haben wir genau auf diese sowie viele weitere Bedürfnisse reagiert." "Mundial Commercial by Hiscox" ist eine Allgefahren-Versicherung zur optimalen Absicherung von gewerblich vermieteten Feriendomizilen zu flexibel wählbaren Versicherungssummen. Die Lösung richtet sich an private Eigentümerinnen und Eigentümer oder kleine Firmen mit Hauptwohnsitz in Deutschland oder Österreich, die ihre Ferienimmobilien zu 100 % gewerblich vermieten. Versicherungsnehmer sind nicht verpflichtet, regelmäßig vor Ort zu sein und die Immobilie muss nicht ständig belegt bzw. bewohnt sein. Pro Police sind bis zu drei Risikoorte sowie ein maximaler Jahresbruttomietwert von 90.000 Euro versicherbar. Außer für Standorte in Deutschland sowie Österreich wird die Lösung für Immobilien in 18 weiteren europäischen Ländern angeboten. Das Basismodul der Police bildet eine Hausratversicherung, die neben hochwertigem Hausrat und Einrichtungsgegenständen auch z.B. Kunst bis 20.000 Euro abdeckt. Zudem ist die Versicherung des Gebäudes zum Neubauwert möglich - ist dieses Modul mit ausgewählt, sind auch mögliche Mietausfälle automatisch abgesichert. Außerdem ist auch eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung abschließbar. Die Deckung ist sehr umfassend: Alles, was nicht explizit in den Versicherungsbedingungen ausgeschlossen ist, ist versichert. Etwa Vandalismusschäden - auch durch Mieterinnen und Mieter - sowie Glasschäden und zufallsbedingte Beschädigungen am Gebäude. Weitere besondere Merkmale der neuen Lösung sind, dass die Versicherungsbedingungen auch für Immobilien im europäischen Ausland in deutscher Sprache sowie nach deutschem bzw. österreichischem Recht (je nach Hauptwohnsitz) formuliert sind und auch der Service - etwa im Schadenfall - komplett auf Deutsch geleistet wird. Weitere Informationen rund um die neue Lösung Mundial Commercial by Hiscox (für rein gewerblich vermietete Ferienimmobilien) sowie zu Mundial by Hiscox (für überwiegend privat genutzte Ferienimmobilien) finden Sie unter: https://makler.hiscox.de/fuer-privatkunden/mundial-hiscox/ Über die Hiscox Ferienimmobilienumfrage 2025 Im März 2025 wurden insgesamt 261 Personen aus Deutschland und Österreich befragt, die Eigentümerinnen und Eigentümer von Ferienimmobilien sind, die sie ausschließlich bzw. hauptsächlich (mind. 10 Monate im Jahr) zur gewerblichen Vermietung nutzen. Die Fragen drehten sich u.a. um den Standort, die Ausstattung, die Risikowahrnehmung und die Absicherung der Ferienimmobilien. Die repräsentative Umfrage wurde im Auftrag des Spezialversicherers Hiscox durch das Marktforschungsinstitut Appinio durchgeführt. Weitere Erkenntnisse aus der Hiscox Ferienimmobilien-Umfrage 2025 finden Sie unter: https://www.hiscox.de/research/ferienimmobilien-umfrage-2025 Pressekontakt: Hiscox Leo Molatore Bernhard-Wicki-Str. 3 80636 München +49 (0) 89 54 58 01 566 mailto:leo.molatore@hiscox.com Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: LHLK Agentur für Kommunikation Eva-Maria Gose-Fehlisch Tegernseer Platz 7 81541 München +49 (0) 89 72 01 87 224 mailto:hiscox@lhlk.de Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/15936/6005191 OTS: Hiscox
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